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Walzer
Der Wiener Walzer wurde in den dreißiger Jahren
vor allem in Österreich und in Deutschland als Volkstanz getanzt.
Er gehört zu den Turniertänzen und wird im Rhythmus des
Drei-Vierteltaktes getanzt. Die Paare stehen eng zusammen, wobei
die Frau etwas nach links versetzt steht. Beim Wiener Walzer tanzt
man keine Figuren, sondern nur Links- oder Rechtsdrehungen. In den
Drehpausen macht man langsamere Schritte. Dies ist auch nötig, weil
sonst leicht Schwindelgefühle auftreten können. Die Fläche auf der
man tanzt sollte schon recht groß sein, es könnte sonst passieren,
dass im Schwung der Drehungen andere Tänzer oder Tanzpaare zu
Schaden kommen. Möchte man den Walzer sauber tanzen so ist darauf
zu achten, das die Drehungen immer gleichmäßig ausfallen. Der
Körper sollte eine leichte Neigung zur Drehrichtung haben. Um die
Tanzbewegungen aufzulockern empfiehlt es sich Heb- und
Senkbewegungen durchzuführen. Allerdings ist diese Art des Tanzes
eher für Fortgeschrittene geeignet. Die richtige Haltung und der
Tanzstil sind bei guten Tanzlehren zu erlernen. Die Dame hat es
hier etwas einfacher, da der Herr die Führung übernimmt.
Selbstverständlich können auch Tanzlehrerinnen dem männlichen
Schüler den richtigen „Dreh“ vermitteln. Durch rechtzeitige
Druckimpulse signalisiert der Lehrer seiner Tanzpartnerin welche
Richtung sie einschlagen muss. Der langsame Walzer entwickelte sich
vor mehr als hundert Jahren in Amerika. Er ist die sanftere Form
des Wiener Walzers. In den heutigen Hitparaden findet sich keine
Musik zu der der langsame Walzer getanzt werden könnte. Einige
typische Lieder sind „I Wonder Why“, „Tennesse Walz“ sowie „Are you
Lonesome Tonight“. Das Wichtigste beim langsamen Walzer ist der
richtige Schwung.